Bahnstreik 2011: Wie geht es weiter?

Bahnstreik 2011: Wie geht es weiter? – Der Arbeitskampf der GDL, welcher aktuell bereits an zwei Tagen den Bahnverkehr in Deutschland massiv beeinträchtigte, könnte bis zur kommenden Urabstimmung am 07.03.2011 mitunter einen erneuten Streiktag hervorbringen.

Bahntickets-günstigDenn wie der Vorsitzende der GDL Claus Weselsky bekannt gab, werde man über einen erneuten Bahnstreik erst kurzfristig informieren, was viele Bahnreisende und Berufpendler bereits jetzt schon in eine Lage der dauerhaften Unruhe zwingt.

Kann zwar die Fortsetzung des Arbeitskampfes für den heutigen Montag, den 28.02.2011 somit ausgeschlossen werden, so steht ein möglicher Bahnstreik für den morgigen Dienstag bzw. den darauf folgenden Mittwoch nach wie vor im Raum.

Betroffen von diesem Umstand wären abermals die Züge der Deutschen Bahn, sowie deren sechs grosse private Konkurrenten Arriva Deutschland, Abellio, Benex, Keolis, die Hessische Landesbahn und Veolia Verkehr.

Zum genauen Zeitpunkt der Ausrufung eines potentiellen, neuen Bahnstreiks in dieser Woche wurde von Seiten der GDL verlautet, dass dies am Vorabend des Streiktages der Fall sein werde – interessanter scheint jedoch für viele Pendler die genaue Uhrzeit des Streiks zu sein, fiel doch der letzte Bahnstreik genau in die Morgenstunden eines Arbeitstages.

Alle möglichen Betroffenen des Bahnstreik 2011 können sich zumindest nach Bekanntwerden eines neuen Arbeitskampfes über die kostenlose Hotline der Deutschen Bahn: 08000 996633 über den Zustand der zu erwartenden Verspätungen und Zugausfälle informieren.

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Grafik: (c) NW

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RSSKommentare (14)

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  1. Peter Cleve sagt:

    Diese Herren scheinen wohl ihre Macht über Gedeih und Verderb zu geniessen, anders kann man so ein a-soziales Verhalten nicht mehr erklären! Das hat schon Vieles von Perversion!!

  2. Anonymous sagt:

    Streik kann ich ja noch verstehen, aber Sauerei für alle Bahnreisenden, die dadurch nicht auf Arbeit kommen können und dadurch evtl. ihren Arbeitsplatz verlieren!

  3. Bahnfahrer sagt:

    Alles lächerlich. Die DB AG erfüllt gar bereits einen Großteil der gestellten Forderungen und wird trotzdem bestreikt. Warum wohl? Weil man bei den privaten Eisenbahngesellschaften nicht die Streikbereitschaft vorfindet, die man sich eigentlich erhofft hat. Mit dem Bestreiken der DB AG erreicht man die notwendige Aufmerksamkeit. Es wird Zeit, die Aktionen der GDL als das zu titulieren, was sie eigentlich sind. Populistische auf Profilierung ausgerichtete Aktionen aus organisationspolitischen Gründen. Interessensvertretung zum Wohl der Beschäftigten geht anders.

  4. ALF sagt:

    Die Lokführer wollen nur die Pendler treffen weil diese nicht ausweichen können. Damit soll der Druck auf die Bahn steigen. Die Bahn hingegen ist nicht willens einzulenken. Notfahrpläne werden nicht erstellt obwohl dies mit den nicht streikenden Lokführern zumindest bis 8.00 Uhr morgens möglich wäre und dann ab nachmittags wieder. Im benachbarten Ausland fährt der Nahverkehr schon vollautomatisch. Die DB ist sehr träge mit allem was Technik anbelangt. Wenn die Automatisierung bald käme könnte die Bahn jetzt den Lokführern nachgeben und dann die Lokführer entlassen und durch den Computer ersetzen. Stattdessen werden die Pendler wieder stundenlang in der Kält stehen und die versäumte Zeit nacharbeiten oder sich auf eigene Kosten ein Hotel am Arbeitsplatz suchen müssen. Verständlis habe ich weder für die Bahn noch für die Lokführer!!!!!!

  5. challemannschallebad sagt:

    Bei allem Verständnis für das Anliegen der GdL in Sachen Bezahlung der Lokfürer hier, DB und Privatbahnen da. Hier wird ein ganz übles Spiel mit verteilten Rollen auf dem Rücken derjenigen gespielt, die keine Chance haben, auszuweichen. Die DB lacht sich ins Fäustchen, weil sie als Platzhirsch die Standards bestimmen kann und die Gewerkschaft sich die Finger schmutzig machen muss.

  6. Rainer sagt:

    Ich finde diese Lokführer einfach nur noch be****.
    Wenn sie sich ja soooo schlecht bezahlt fühlen, sollen sie sich doch einen besser bezahlten Job suchen, statt den Menschen, die auf die Bahn angewiesen sind, um zur Schule/Arbeit zu kommen das Leben schwer zu machen.
    Ich würde mich schämen, wenn ich es nötig hätte, mir auf diese Weise ein höheres Gehalt zu erbetteln. Ich verdiene mir sowas lieber für erbrachte Leistungen. Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass es über 3 Millionen Arbeitslose gibt, wo viele gerne zu diesen Bedingungen arbeiten würden, kann man sich echt drüber aufregen, was für ein ***** bei der Bahn arbeitet!!!

  7. Stefan sagt:

    Jeder, der hier „motzt“, dass er womöglich zu spät zu seinem Arbeitsplatz kommt, sollte sich mal überlegen, was er täte, wenn er (berechtigte!) Forderungen an den Arbeitgeber hat und den das aber nicht die Bohne interessiert. Streik ist da nunmal das einzige Mittel und natürlich trifft es immer jemanden, wenn gestreikt wird. Anstatt sich über die Lokführer oder die GDL aufzuregen, sollten sich alle hier mal Gedanken über Privatisierungen und die damit zusammenhängenden Folgen, wie eben Lohndumping, machen. Und @ Anonymous: Niemandem darf wg. sowas gekündigt werden. Falls doch, genügt der Gang vors Arbeitsgericht und man hat seinen Arbeitsplatz wieder.
    Ich, der übrigens auch auf Bus und Bahn angewiesen ist, habe vollstes Verständnis für den Streik!

  8. Anonymous sagt:

    So langsam reicht es mir. Ich bitte darum, rechtzeitig über mögliche Streiks informiert zu werden und nicht erst am Vorabend oder gar noch später!!!!
    Für die Pendler ist es eine enorme Belastung!

  9. Alex sagt:

    Dieser Streik nimmt langsam unnatürliche Formen an. Streik schön und gut, aber Verständnis sollte die Gewerkschaft nicht mehr von der Bevölkerung erwarten. Eigentlich müsste die Gewerkschaft nunmehr dafür aufkommen, wenn zahllose Pendler aufgrund dessen zu teureren Verkehrsmitteln greifen müssen und ggf. durch diesen Mist ihren Arbeitsplatz verlieren!
    Schlimm ist nur, dass die gut bezahlten Gewerkschaftsbosse sich darüber natürlich keine Gedanken machen, denn sie bekommen immer ihr Gehalt gezahlt, ob die Bahn nun fährt oder nicht.
    Ich finde es einfach nur grausam, dass Menschen aufgrund dieser Willkür ihren Arbeitsplatz verlieren, obwohl man nichts dagegen unternehmen kann, da weder Zeitpunkt noch Ort der Streiks rechtzeitig bekannt gegeben werden!
    Solche Arten von Streiks sollten verboten werden. Es ist einfach nur noch ätzend. Wie weit soll die deutsche Bahn denn noch entgegen kommen? Es reicht!

  10. Chris sagt:

    Die Methoden der Lokführer sind erpresserisch. Zum Glück wird daran gearbeitet die Lokführer durch den Computer zu ersetzen,die Lokführer streiken doch permanent. Ständig gibt es wegen der permanenten Forderung nach Lohnerhöhung Fahrpreiserhöhungen für die Kunden. Das gibt es in dieser Form in keinem anderen Berufszweig.
    Die Bahn soll endlich Notfahrpläne erstellen, so dass die Pendler vorher wissen mit welcher Bahn sie am nächsten Tag zur Arbeit kommen. Stefan (s.o.) mag so einen tollen Job haben, er kann wohl kommen und gehen wann er will, es scheint auch keine Rolle zu spielen wenn sein Arbeitsplatz nicht besetzt ist. Für viele Arbeitnehmer ist es aber wichtig pünktlich an ihrem Arbeitsplatz zu sein. Und das hat nichts damit zu tun, dass einem der Arbeitgeber gleich kündigt.

  11. Peter sagt:

    Die Bahn soll jetzt in allem nachgeben, damit diese Lokführer endlich fahren. Dann soll die Bahn schnellstmöglich die Automatisierung des Nahverkehrs vorantreiben und die Lokführer schassen. Das würde eine Menge Geld und Ärger sparen.

  12. Arzt sagt:

    Ich bin Arzt im Angestelltenverhältnis und kann mir leider keine so dicken Limosinen kaufen wie die Gewerkschaftsbosse der Lokführer oder der Bahnvorstand. Kurzum ich habe kein Auto. Meine Patienten warten aber ab 8.00 Uhr auf mich. Ich hingegen sitze in einer S-Bahn fest weil die Lokführer alle paar Monate mehr Geld und sonstige Forderungen haben. Es geht für die Pendler im Wesentlichen nicht darum gleich entlassen zu werden wenn sie zu spät kommen. Aber unter Umständen legen sie einen ganzen Betrieb lahm, wenn sie nicht rechtzeitig am Arbeitsplatz sind. Den Lokführern ist das egal.

  13. Martin sagt:

    Man hat als Pendler doch gar keine ruhige Minute mehr. Statt sich abends vor dem Fernseher,oder sonst wie, zu entspannen sitzt man vor dem PC und ruft ständig die Neuigkeiten zum Bahnstreik ab. Da ist doch das Magengeschwür vorprogrammiert. Warum gibt es keine Notfahrpläne wie beim letzten Streik der GDL??

  14. Lars sagt:

    Als Pendler fahre ich täglich,ausser am WE etwa 4 Stunden mit den öffentlichen und eben mit der DB.Wenn die GDL nun mehr Geld für die Lokführer will frage ich mich … als Pendler,ob ich mir nicht doch ein Fahrzeug zulege und -Stressfrei- und erholt,quasi fit für den Tag auf meiner Arbeitsstelle ankomme.

    HEY GDL:warum zwingt ihr uns mitzustreiken????
    Bestreikt doch bitte den Güterverkehr und nicht die Leut die zur Arbeit fahren.Es ist leichter auf diverse Waren zu verzichten als auf den Arbeitsplatz.

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