Bahnstreik 2011: Was kommt nach der Urabstimmung?

Bahnstreik 2011: Was kommt nach der Urabstimmung? – Der aktuelle Bahnstreik 2011 erfährt durch das heutige Ergebnis der Urabstimmung der Lokführer eine richtungsweisende Entscheidung, ob es seitens der GDL zu einem allumfassenden Bahnstreik kommen wird.

Bahntickets-günstigUnd auf gut 90 Prozent Zustimmung belaufen sich die Prognosen der Lokführergewerkschaft, welche in diesem Falle für den morgigen Dienstag, den 08.03.2011, einen bundesweiten, ganztägigen Bahnstreik in Betracht ziehen könnte.

Die Auswirkungen der Urabstimmung aus dem Jahre 2007 noch im Hinterkopf, fiebern zahlreiche Reisende und Berufspendler dem heutigen Ergebnis mit grossem Unbehagen entgegen, kam es doch seinerzeit schon an mehreren Tagen zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen.

Dem einher geht nun aktuell die Vermutung, dass der neuerliche Bahnstreik ebenfalls den Ablauf des Güterverkehrs betreffen könnte, was nicht zuletzt zu einer empfindlichen Beeinträchtigung der deutschen Wirtschaft durch Lieferverzögerungen führen würde.

Unterdessen hat der ehemalige Verteidigungsminister Peter Struck seine Bereitschaft signalisiert, im festgefahrenen Streit zwischen Deutscher Bahn und GDL zu vermitteln.

Innerhalb des Vorschlags zur unverzüglichen Wiederaufnahme der Verhandlungen sei es hierbei Strucks Ansicht, dass die letzte Offerte der Deutschen Bahn sowie deren sechs privaten Konkurrenten von Seiten der Lokführergewerkschaft GDL schliesslich angenommmen werden solle.

Das offizielle Ergebnis der Urabstimmung der Lokführer wird am heutigen Montag, dem 07.03.2011 gegen 14.00 Uhr erwartet sowie soll dem einhergehend die Entscheidung für den weiteren Verlauf des Arbeitskampfes bekannt gegeben werden.

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Grafik: (c) NW

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RSSKommentare (42)

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  1. Peter Wulnikowski sagt:

    Ich kann Ihnen schon sagen, was danach kommt: Das ABSOLUTE Chaos! Wenn auch der Güterverkehr bestreikt werden sollte, na dann gute Nacht, Deutschland! Wir machen uns mit diesem Kinderkram vor der ganzen Welt lächerlich! Weg mit der GDL und den ganzen selbstherrlichen Gestalten!!!

  2. Anonymous sagt:

    Einen Warnstreik kann ich ja noch verstehen, aber ein Dauerstreik ist eine Sauerei für alle Bahnreisenden, die dadurch nicht auf Arbeit kommen können und dadurch evtl. ihren Arbeitsplatz verlieren!

  3. Manuela sagt:

    „Verstehen“ kann ich hier ehrlich gesagt gar nichts mehr, für mich sind das erpresserische Gaunereien, für die die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssten damit dieses unsägliche Possenspiel endlich aufhört!

  4. Kevin sagt:

    Ich finde es eine riesige
    Frechheit,wenn man den ganzen Bahnverkehr niederlegt.Die Gdl denkt nichtt mal drüber nach was das für Reisende heißt.Viele könnten ihren Arbeitsplatz verlieren und kommen somit nicht mehr zur Arbeit.

  5. Martin sagt:

    Der Streikt ist nur das allerletzte Mittel (ultima ratio). Dieses liegt hier nicht vor, da die GDL sich generell weigert zu weiteren Verhandlungen an den Tisch zu kommen, die ihm von der Bahn angeboten werden. Und die GDL sich hier weigert, liegt eher Arbeitsverweigerung vor, welches im normalen Fall eine Kündigung mit sich ziehen würde. Daher kann ich der Bahn nur raten, arbeitsrechtliche Konsequenzen hier zu ziehen. Wer nicht verhandelt, hat kein Recht einen Streik durchzusetzen.

  6. Svenja sagt:

    Ich finde es mehr als ärgerlich. Auf der einen Seite kann ich die GDL wohl verstehen, auf der anderen Seite sollte es nicht zu Lasten der Arbeiter und Schüler fallen. Arbeiter werden entlassen oder müssen Überstunden machen aufgrund der Verspätungen oder Ausfälle und Schüler bekommen Fehlstunden, für die sie nicht einmal etwas können.

    Einige mögen noch die Möglichkeit haben mit dem Bus fahren zu können, andere haben aber nur die Möglichkeit mit dem Zug zur Schule zu kommen.

    Hoffentlich nehmen die Verhandlungen so langsam ein Ende und die Reisenden,Arbeitnehmer und Schüler können wieder einigermaßen stressfrei mit dem Zug fahren.

  7. Bahnreisender sagt:

    GDL ist mir damals schon auf den Sack gegangen, und jetzt schon wieder! 🙁
    Ich habe hier überhaupt kein Verständnis mehr!
    Wegen dieser ständigen Streikt habe ich für meinen Arbeitsweg (62km) wieder mein Auto genommen. Zurück zur Bahn gehe ich niemals wieder! Selber schuld! Sauhaufen!

  8. Hung sagt:

    Deutsche Bahn soll Auto-Lokführer einsetzen. Roboter sind zuverlässiger.

  9. Pendler sagt:

    Ich möchte allen Pendler das Sammeln von Daten empfehlen, um anschließend Strafanzeigen wegen Erpressung, Nötigung und Freiheitsberaubung (bei Halt auf freier Strecke, wie schon geschehen)gegen die GDL und beteiligte Lokführer zu starten.

  10. Genervte Bahnfahrerin sagt:

    Ich find das auch alles unmöglich! Es sollten echt mal die Kunden der DB streiken, da würden sich die Lokführer auch blöd umgucken… Schließlich kriegen die ihr Geld ja auch nur, weil es genug Leute gibt die mit der Bahn fahren, aber an die Kunden denkt keiner! Die müssen nur immer alles hinnehmen! Es ist zum Kotzen!

  11. UWE sagt:

    „senk ju vor träweling“

    diesen Satz hört man schon lange nicht mehr,
    einfach nur peinlich,
    wie alles

  12. R. Mader sagt:

    GDL – in welchem Verhältnis steht der zu erwartende Schaden zum Nutzen dieser Aktion. Dieses erpresserische Verhalten ist unerträglich!

  13. hura hura die bahn ist da sagt:

    Die haben zuletzt vor 6 Monaten gestreikt und alles lahmgelegt. Wenn wir, die normalen AN unseren Arbeitgebern gegenüber, streiken würden, hätte man uns längst die Kündigung in die Hand gedrückt. Ich finde diesen Streik als die größte Frechheit überhaupt. Die GDL will deren Willen auf unsere Kosten durchkriegen. Das ist Machtausübung und Erpressung.
    Ich habe absolut kein Verständnis und aus dem Grunde werde ich mich morgen früh am Bahnhof mit einem Protestschild hinstellen und eigenmächtig gegen die GDL streiken!!!!
    Ich bin total wütend und sauer.

  14. Kopfschüttlerin sagt:

    Ich hab mir mal die Kommentare durchgelesen und muss sagen, das nur gemotzt wird, aber trotzdem keiner was macht. Man kann doch froh sein, wenn jemand für seine Interessen eintritt und niemand wird, wenn ein Generalstreik ist, seine Arbeit verlieren. Das ist blödsinn. Ich muss auch täglich mit der Bahn fahren, aber das, was mich nervt ist, das die Züge permanet ausfallen, zuspät kommen. Im Winter musste ich mir Thermounterwäsche kaufen, weil die Züge teilweise eine Stunde zu spät gekommen sind und es KEINE Ansagen gab. Ja, die Kunden sollten auf die Barrikaden gehen, aber bei Menschen, die für ihre Arbeit vernünftig entlohnt werden wollen (was ja jeder will) sollte man etwas verständnisvoller sein. Und da es ja früh genug angekündigt worden ist, kann jeder dementsprechende Vorbereitungen treffen. Also Handeln ist angesagt und nicht nur motzen und rumheulen.

    Vor allem wird gemotzt, weil die bösen Lokführer streiken und die arme Bahn hat ja alles versucht… Wenn die Bahn wirklich alles versucht um die Kunden zufrieden zu stellen, warum muss man dann, wenn es kalt ist, über eine Stunde auf den Zug warten, der dann überfüllt ist, warum braucht man für eine Strecke von Frankfurt nach Lübeck anstatt 5 Stunden 9 Stunden und bekommt KEINE Erstattung, obwohl man in einem Zug bald einen Hitzschlag bekommen hat (eigene Erfahrung), warum gibt es keine oder nur schlechte Auskünfte.. Ich könnte noch stundenlang weitere Beispiele aufzeigen, aber nun ist gut… Einfach mal drüber nachdenken und dann handelt

  15. Autofahrer sagt:

    Wie alle Gewerkschaften ist die GDL weit von der Realität entfernt. Man sollte tatsächlich mal auf das Bahnfahren verzichten. Allerdings wissen wir auch was der Sprit kostet und deshalb kann sich der eine Abzocker an dem anderen fest halten und wir sind die Dummen. Wenn der Verstand wieder siegt und jeder versteht das man eine Kuh nur melken kann wenn man diese auch füttert, dann wird es wieder besser.Hier kann man nur noch sagen, Schlauheit kann man nicht kaufen nur den Titel und dann noch die kleinen dumm halten und schon werden die eigenen Taschen voll gemacht. Alle für einen Zugfreien Tag und danach alle für einen Autofreien Tag, das sollte erst mal reichen.

  16. Markus sagt:

    Erst 2007 dieses hirnlose desorganiesierte Streiken über fast ein ganzes Jahr. Jetzt schon wieder! Die bekommen doch den Hals nicht voll!

    Außerdem ist das kein Streik mehr sondern Erpressung!
    Ich kann auch als Wartungs-Ingenieur auf einem Raumschiff nicht einfach die Sauerstoff-Zufuhr abdrehen und sagen, ich streike jetzt!

    Zumal es am stärksten die Berufspendler trifft, die nun wirklich überhaupt keinen Einfluss auf den Streik haben.

    Schweinerei! Gewerkschaften kennen leider oft nicht die Grenze, an die sie gehen dürfen!

  17. Hgfcb sagt:

    Am besten das Unternehmen ganz dicht machen und Schnellbusse einrichten, dann hat man weniger Ärger.

  18. Angsthase sagt:

    Die sollen doch hauptsächlich den Güterverkehr lahmlegen, wenn wir Pendler nich ankommen juckt die Bahnobrigen doch nicht die bohne (kann mir doch keiner erzählen). Aber wenn Firmen eventl. Aufträge zurückziehen … glaub dann geht da schneller was vorwärts.

  19. Bahnfahrer sagt:

    Weiß schon jemand, ob der Streik für morgen feststeht?

  20. dampflok sagt:

    Mir geht das alles ziemlich auf die „Eier“. Was kann ich denn dafür. Das kotzt mich an, ehrlich. Ich muss jetzt morgen wieder zusehen, wie ich zur Arbeit komme.
    Ich hab niemand, echt zum aus der Haut fahren, aber Geld wollen die von uns haben.
    Keine Worte mehr…..

  21. Sauerei sagt:

    Also die Deutsche Bahn spinnt jawohl eigentlichen müssten alle Fahrgäste mal streiken und ihre Tickets abmelden.

  22. blackpuppi sagt:

    Streik in der Dienstleistung ist das Allerletzte. Es trifft nie die Unternehmen, sondern immer nur diejenigen, die auf die Dienstleistung angewiesen sind, hier nun die Bahnfahrer. Hier denkt keiner an die Pendler, die sehen müssen, wie sie zur Arbeit, Schule usw. kommen. Ganz hart sind die Fernpendler dran, die täglich mit dem ICE fahren. Für diese ohnehin schon leidgeprüften Bahnfahrer (Zug fällt aus, Person im Gleis, Triebwerkschaden, Geschwindigkeitsbegrenzung) und wie die täglichen Ausredden der Bahn noch alle heißen, die ohnehin schon 2-3 Stunden für eine Strecke unterwegs sind, für diese Bahnuser gibt es keine andere Alternative und jede Verspätung und Zugausfall heißt, noch mehr Freizeit opfern. Jetzt wird wieder gestreikt und wir Pendler müssen wieder drunter leiden.
    Vielleicht sollte man unsere Rechtssprechung mal dahingehend ändern, dass wie Pendler unseren Freizeitausgleich bei der Gewerkschaft gerichtlich einfordern können. Dann würden sich die Streiks automatisch erledigen, denn dann wäre kein Geld da.

  23. Max1988 sagt:

    Ich als Berufseinsteiger zahle den Idioten im Jahr mehr als 1.700€ für mein Abo nach Hannover. Jetzt wollen die mir klar machen, dass zu den unzähligen Verspätungen im Winter (mein Zeitkonto bei der Arbeit sieht aus wie sch***) auch noch komplett alle Züge ausfallen werden?

    Da kann man wirklich nurnoch den Kopf schütteln, was soll sowas? Ich verstehs nicht warum wir, als ZAHLENDE Kunden, das alles am meisten abbekommen…

    Die größte Frechheit!

  24. Marcel sagt:

    Gibt es schon neues ob morgen die bahnen fahreen oder nicht ??

  25. Bahnfahrerin sagt:

    @Kopfschüttlerin

    Ich finde du hast völlig Recht. Angeblich unternimmt die DB alles möglich, um den Schaden für den Kunden so gering wie möglich zu halten. Aber es passiert doch gar nichts ! Es kann doch nicht sein, dass Züge komplett ausfallen und dem Kunden keine Alternative angeboten wird.
    Wäre ich nicht auf die Bahn angewiesen, würde ich nie wieder mit denen fahren. Ich muss aber leider jeden Tag 200 km pendeln und das geht mit der Bahn – im Normalfall- einfach schneller.

  26. Reisender sagt:

    Áuf der einen Seite kann ich verstehen, dass die Gewerkschaft einen einheitlichen Tarifvertrag für alle möchte.
    Dennoch finde ich die Methoden sehr fragwürdig 🙁

    Mal schaun, wie die GDL reagieren würde, wenn wir Banken mal streiken und für nur einen Tag lang, kein Geld mehr transferiert wird 😉

  27. Daniela sagt:

    Wird nun morgen ganztägig gestreikt? Wo erfährt man mal waS?

  28. bahndumme sagt:

    Ich MUSS jeden Morgen, mangels Auto, mit der Bahn von Münster Richtung Dortmund, da mein Arbeitsplatz in einem kleinen Dorf liegt. Diese Strecke wird nur von einer Eurobahn stündlich angefahren. Mittlerweile habe ich die Kündigung auf dem Tisch liegen, weil ich dank dieser Eurobahn mittlerweile zu oft zu spät gekommen bin. Bravo Bahn und GDL.

  29. admin sagt:

    Update 16:00 Uhr: Die Urabstimmung der Lokomotivführer brachte mit über 90 Prozent der abgegebenen Stimmten wie befürchtet ein eindeutiges Ergebnis – genauer Termin für einen flächendeckenden Bahnstreik seitens der GDL noch nicht genannt – Bahnstreik für den morgigen Dienstag, den 08.03.2011 weiterhin möglich.

  30. Autofahrer sagt:

    genau ich kann auch alle verstehen die mehr geld möchten 🙂

    heute möchten die lockführer mehr geld, morgen deren bosse, sonst können sie die lockführer nicht mehr bezahlen :-)usw..

    tolle leistung, nur wie lange noch 🙁

  31. Mensch sagt:

    @Bahndumme: Wende dich doch deswegen an die Bahn. Wenn du nachweislich durch Verschulden der Bahn deinen Arbeitsplatz verlierst, dann hast du vielleicht sogar Anspruch auf Schadenersatz. Wenn du jedoch immer die Möglichkeit hattest einen Zug früher zu nehmen, dann ist das Eigenverschulden.

    Die sollten der GDL mal alle Kosten aufbürden für die Tickets, die zurückerstattet werden müssen, weil die Leistungen nicht erbracht werden können. Das was die GDL da macht ist nicht erforderlich, da die bestreikten ja eigentlich versuchen einen Kompromiss zu finden. Bei jedem kleinen bisschen, streiken die Lokführer (übertrieben aber kommt einem schon manchmal so vor). Streik ist, wie schon geschrieben wurde, das letzte Mittel und ich glaube die GDL sieht sich nicht anders in der Lage etwas zu erreichen.
    In der Öffentlichkeit stellen sie sich immer so hin, als hätten sie das Gespräch gesucht aber wenn man mal hinschaut, dann gehen sie immer nur streiken, wenn sie nur die kleinsten Kompromisse eingehen sollen.

  32. Autofahrer sagt:

    früher wurde nach leistung bezahlt !!

    heute streiken die, die damals wenig
    bekommen haben.

    leistung ist leider nichts mehr wert !!!

  33. admin sagt:

    Update 18:00 Uhr: Mittlerweile ist von einer „Galgenfrist“ (kein Bahnstreik) für morgen, den 08.03.2011 die Rede.

  34. genervt von GDL sagt:

    Die Deppen von der GDL bestreiken nicht die Bahn, sondern die Pendler.

    Ich kann ja irgendwo nachvollziehen, dass die Leute mehr Geld fordern usw, aber die Art der Warnstreiks ist eine Frechheit.
    Man erfährt einen Abend vorher, dass man den nächsten Morgen auf die Bahnfahrt zur Arbeit verzichten muss und sich anders organisieren muss. Für viele Berufstätige ist das mehr als schwer in die Wege zu leiten.

    Dann sollen sie lieber sagen „In 4 Wochen werden wir so lange streiken, bis unseren Forderungen angemessen entsprochen wird.“
    Dann ist der Druck auf die Bahn automatisch so groß, dass gehandelt werden muss und allen Berufspendlern würde die Möglichkeit gegeben, sich frühzeitig zu kümmern und Alternativen zu organisieren.

    Aber nee, lieber immer von heute auf morgen sone Tageslaune an die Öffentlichkeit bekannt geben.

    Ein Hoch auf diesen verdammten Hühnerhaufen GDL!

  35. Icke sagt:

    Jeder hat das Recht seine Meinung zu sagen. Sei es andere Gewerkschaften oder man geht in seinem Betrieb zum Betriebsrat. Das durch den Streik der GDL diese enormen Einschränkung auf uns Verbraucher und Bahnreisende zukommt ist wahnsinnig blöd, aber es interessiert ja anscheinend kaum jemanden in den Führungspositionen (genauso wenig die Einsparung der Bahn, die auch im Winter (mit Schneefall) zu enormen Verspätungen geführt haben, da die Technik oft nicht funktionierte. Und wer war wieder Schuld: die Bahnangestellten.)Mich nervt es auch super dolle, aber weitermachen da es ja noch nicht wirklich was gebracht hat!!!!

  36. Daniela sagt:

    Toll..dafür ist ab Mittwoch von flächendeckenden Streiks die Rede..haben wir nichts anderes zutun?

  37. Frust sagt:

    Ich habe längst kein Verständnis mehr dafür.

    Die Bahn sollte:
    1. Alle Streikbrecher ihre letzte Gehaltsstufe anbieten, wenn sie sofort wieder anfangen zu arbeiten bzw. nicht streiken.
    2. Ein letztes Angebot machen – flächendeckend – auf das *unterste* Gehaltsniveau aller Lokführer. Sie wollen das gleiche Geld für gleiche Arbeit? Sollen sie es haben, auch wenn es eine Kürzung bedeutet.(Nicht zu erwähnen, dass in der freien Marktwirtschaft, gleiches Geld für gleiche Arbeit nur selten passiert; man muss es verdienen und gute Dienstleistungen erbringen…
    3. Für jede Stunde, die gestreikt wird, das letzte Angebot um 0,1% reduzieren.
    4. Ausharren. Bald ist die Streikkasse leer, und die kostenlosen Piknik-Würstchen und Kaffee auch alle, und dann sind vielleicht die erpresserische Gewerkschaften auch endgültig weg vom Fenster.

    Ich persönlich habe es satt, alle 1-2 Jahren diesen Mist durchstehen zu müssen und überlegen, wie ich zur Arbeit komme um mein Geld zu verdienen, während sie rumtanzen…

  38. SE sagt:

    Wie jetzt? Sind jetzt eigentlich morgen Streiks oder nicht? Ist diese Galgenfrist nun schon sicher? Nicht, dass die morgen drauf kommen, sie machen doch einen Streik!
    Was? Mittwoch? Woher kommt das denn nun wieder?

  39. sie sagt:

    warum streikt eigentlich nicht gleich ganz deutschland?

  40. B.S. sagt:

    ich habe nicht das geringste verständnis für die arbeitnehmer der bahn. einige dinge sollten immer sicher sein wie z.b. strom,wasser,medizinische versorgung,und natürlich die öffendlichen verkersmittel.

    wir haben eine regierung! warum macht unsere regierung nichts?
    da gibt es kein wenn und aber da muß einfach mal jemand mit der faust (nicht auf den tisch schlagen) sondern rein schlagen.

  41. Genervt sagt:

    Eine Streik zu führen mit der Begründung, gleiches Geld für gleiche Arbeit ist doch einfach lächerlich. Soll ich denn jetzt auch als weibliche Arbeitnehmerin streiken nur weil ich weniger verdiene als meine männlichen Kollegen oder Kollegen anderer Arbeitgeber die allerdings dasselbe arbeiten wie ich. Für gleiche Arbeitsbedingungen zu streiken können sich immer nur diejenigen leisten, die in Berufen arbeiten, wo ein Streik zu öffentlichen Auswirkungen führt.Allen anderen würde wohl gekündigt werden und die Stelle mit jemandem anderen besetzt werden. Ist ja auch logisch. Aber wer bei einem privaten Bahnunternehmen arbeitet sucht sich nicht einen neuen Job der mehr Gehalt bietet, da müßte man ja mehr leisten, sondern arbeitet weniger, streikt nämlich und erhält so auch das Gewünschte. Wie praktisch.
    Letztendlich habe ich jetzt einen massiven Arbeitsausfall den ich nacharbeiten muss, da ich ja morgens nicht mehr pümktlich da bin, weiterhin muss ich ab jetzt wieder in Benzin investieren, obwohl ich ja ein Bahnticket habe. Ich bezahle also den Streik der Lockführer und zahle dann später noch mehr Beförderungsentgeld, denn irgendwo muss ja die Gehaltserhöhung der Lockführer herkommen.
    Armes Deutschland.

  42. Mensch sagt:

    Wenn wenigstens auch ein nicht-Lokführer was davon hätte, wär das ja in Ordnung. So wie das jetzt läuft will/kann sich bald keiner mehr das Ticket für die Bahn leisten, da die ja immer teurer werden.
    Ich hoffe die entlassen zahlreiche Lokführer

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