Japan aktuell: Taifun „Roke“ bedroht AKW Fukushima

Japan aktuell: Taifun „Roke“ bedroht AKW Fukushima – Noch vor dem Erreichen des Festlandes hat in Japan der Taifun „Roke“ mindestens vier Menschenleben gekostet und bedroht mit seinem Aufschlag an der japanischen Küste nun aktuell auch das Atomkraftwerk in Fukushima.

Japan-Taifun-RokeIn den Fluten anschwellender Flüsse in Japan starben nach Behördenangaben bereits mindestens zwei Menschen. Zwei weitere Menschen werden laut offiziellen Mitteilungen noch vermisst, darunter ein Kind.

In der Millionenstadt Nagoya wird indes versucht, durch das Auftürmen von unzähligen Sandsäcken den Fluten des anschwellenden japanischen Flusses Shonai zu entkommen.

Taifun Japan aktuell: 1,3 Millionen Menschen in Nagoya evakuieren

Rund 1,3 Millionen Menschen wurden durch die Behörden zur Evakuierung der Region aufgefordert. Der staatliche japanische Wetterdienst hat das Auftreffen des Taifuns auf Festland für den Nachmittag (Ortszeit) vorausgesagt.

Als vorausberechnete Route wurde Nordost seitens des Wetterdienstes vorausberechnet. „Roke“ zieht mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Kilometern pro Stunde eine Schneise der Verwüstung.

Fukushima: Aktuelle Lage bereitet Behörden Sorge

Besondere Sorge gilt der Vermutung, dass der Taifun auch die Region um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima streifen könnte. Bereits die ersten Ausläufer des Taifuns haben Japan und auch der Region Fukushima starke Niederschläge beschert.

Autobahnen mussten ebenso gesperrt werden, wie Bahnlinien. In der Provinz Aichi setzte der Autobauer Toyota kurzfristig seine Produktion aus.

In der Stadt Nagoya wurden nach heftigen Regenfällen ganze Straßenzüge überschwemmt. Auch die U-Bahnstrecke der Stadt stand teilweise unter Wasser.

Immer wieder wird Japan von schweren Naturkatastrophen heimgesucht. Zuletzt ereignete sich am 11. März 2011 ein heftiges Erdbeben, dass die Atomkatastrophe von Fukushima verursachte.

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Themen: Aktuelles

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RSSKommentare (1)

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  1. Svenja sagt:

    Das sind wirklich schreckliche Neuigkeiten. Ich hoffe inständig für Japan und seine Bevölkerung, dass sie von einer weiteren Katastrophe verschont bleiben…

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