Spanair Konkurs: Insolvenz beantragt, 2000 Mitarbeiter gehen

Spanair Konkurs: Insolvenz beantragt, 2000 Mitarbeiter gehen – Der spanische Lutfthansa-Partner Spanair hat nach seiner Konkurs-Ankündigung vom Wochenende nun offiziell in Spanien die Insolvenz beantragt.

Spanair-Konkurs-AirlineAm frühen Montagmorgen lag der zuständigen Insolvenzbehörde in Spanien zwar noch kein Antrag auf Insolvenz von Spanair vor, dieser wurde Umstand wurde nun im Laufe des Tages nachgeholt.

Im gleichen Atemzug vermeldete die insolvente Airline, daß sämtliche der rund 2.000 Mitarbeiter von der Kündigung betroffen seien. Am Freitagabend hatte Spanair bereits alle seine Flugzeuge am Boden gelassen. Der Teilhaber SAS muss aufgrund der hohen Schulden von Spanair wohl 200 Millionen Euro abschreiben.

Spanair: Konkurrenz übernahm zum Teil gestrandete Urlauber

Weil die Entscheidung für den Verbleib der Flugzeuge am Boden nahezu ohne Vorwarnung erfolgte, sorgte dies am Wochenende für chaotische Zustände, insbesondere an den betroffenen spanischen Flughäfen.

Einige Flugkonkurrenten boten den betroffenen Passagieren zwar Restplätze zu verbilligten Konditionen an.

Diese reichten aber bei Weitem nicht aus, um alle von dem Flugausfall betroffenen Passagieren zu helfen.

Spanair Insolvenz: Schon seit Jahren Verluste

Die spanische Regierung kündigte zuvor noch ein Verfahren wegen der ungeregelten Einstellung des Flugverkehrs gegen die Fluglinie an. Spanair bot auch Flüge von Deutschland nach Spanien an.

Von Berlin, Hamburg und München gab es Verbindungen nach Barcelona. Von Frankfurt am Main flogen Spanair-Maschinen nach Madrid. Sei mehreren Jahren macht Spanair nunmehr Verluste.

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Insbesondere ein Absturz eines Spanair-Flugzeuges am 20. August 2008 auf dem Flughafen von Madrid brachte die Fluggesellschaft erstmals in den Fokus der Öffentlichkeit. Damals starben bei dem Startunfall 154 von 172 Menschen.

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