USA Tornado 2012: Auswirkungen bringen Schneise der Verwüstung

USA: Die aktuellen Tornados im Jahr 2012 brachten verheerende Auswirkungen mit sich, wobei sich erneut der fatale Rhythmus der Wirbelsturm-Saison wiederholte.

USA Tornado Auswirkungen ArtikelIn der laufenden Woche hat abermals eine Serie von Wirbelstürmen, genauer Stürme der Kategorie eines Tornados, die USA heimgesucht. Bereits im letzten Jahr waren die Stürme zum Teil verehrend. Bei den diesjährigen Tornados starben nach derzeitigem Stand mindestens fünf Menschen. Die Toten kamen alle aus dem Bundesstaat Oklahoma, wo das örtliche Sturmwarnsystem versagt hatte.

Auch in den Bundesstaaten Nebraska, Kansas und Iowa wurden zum Teil heftige Wirbelstürme vermeldet. Das Bemerkenswerte für Wetterforscher ist, dass die diesjährige Wirbelsturmsaison ungewöhnlich früh eingesetzt hat.

Bislang starben bei den Tornados 2012 in den USA insgesamt 62 Menschen. Im letzten Jahr waren es insgesamt 550 Personen, die an den Folgen eines Wirbelsturmes verstarben.

Tornados 2011: Höchste Opferzahl seit fast hundert Jahren

Damit erreichte der letztjährige Wert einen traurigen Rekord. Es handelt sich dabei nämlich um eine der höchsten Opferzahlen seit fast hundert Jahren.

Die Toten aus dem Bundesstaat Oklahoma kamen allesamt aus dem Ort Woodward. Dort tobten dem Vernehmen nach gleich mehrere Wirbelstürme nebeneinander.

Das staatliche Gerichtsmedizinische Institut erklärte, dass unter den Toten auch zwei Kinder seien, die in einer Wohnmobil-Siedlung verblieben waren, als der Sturm über den Ort hereinbrach.

Tornado in Kansas: Notstand ausgerufen

Sam Brownback, Gouverneur von Kansas, rief nach dem Auftreten des Wirbelsturmes für seinen Bundesstaat den Notstand aus.

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Durch das Ausrufen des Notstandes können Gelder für den Wiederaufbau erlangt werden, die sonst so nicht freigegeben worden wären. Allein in Kansas soll es nach Angaben von Brownback rund 97 Tornados gegeben haben.

Europa: Steinbauweise schützt vor totaler Zerstörung

Dank rechtzeitiger Warnungen seitens der Wetterdienste sei zwar viel Sachschaden entstanden, aber wohl niemand ums Leben gekommen, heißt es aus offiziellen Verlautbarungen seitens der Regierung des Bundesstaates.

Was auf Westeuropa wie eine Schneise der Zerstörung wirkt, hängt zu großen Teilen auch mit der Holzbauweise der US-amerikanischen Häuser zusammen. Da die Häuser oftmals nur geklebt sind, bilden diese für die Wirbelstürme eine leichte Angriffsfläche.

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In Westeuropa wären wohl Dächer abgedeckt worden, erheblicher Sachschaden wäre entstanden, aber die Häuser in ihrer Grundsubstanz wären wohl unangetastet geblieben, dank Steinbauweise.

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