Waldbrand Spanien 2012: Schwerste Verwüstungen aller Zeiten

Im Osten Spaniens wüten seit Juni 2012 zum Teil verheerende Waldbrände. Bis heute brannten aktuell bereits mehrere Tausend Hektar Wald.

Waldbrand Spanien aktuell ArtikelRund tausend Menschen flüchteten vor Angst vor den Flammen aus ihren Häusern. Das Feuer brach nahe der Ortschaft Cortes da Palla im Osten Spaniens aus. Durch starken Wind und trockener Witterung breiteten sich die Flammen vermehrt aus.

Bis zum Wochenende waren nach Angaben von spanischen Medien bereits rund 30000 bis 45000 Hektar Wald verbrannt. Zudem brach ein zweites Feuer in der Region Andilla, in der Provinz Valencia aus. Auch in der Region rund um Barcelona brachen Feuer aus. Dort rückten etwa 40 Löschzüge sowie vier Löschflugzeuge zu Einsätzen aus.

Zwei Helikopter stürzten beim Kampf gegen die Flammen ab

Insgesamt waren in Spanien im Kampf gegen die Waldbrände etwa 2000 Feuerwehrleute im Einsatz. Derweil kam es im Kampf gegen die Flammen zu zwei Unfällen. Zwei Hubschrauber stürzten während Löscheinsätzen ab. Zwei Menschen konnten gerettet werden und wurden mit Verletzungen in Kliniken gebracht. Ein Pilot wird derzeit noch vermisst.

Wie die zuständigen Behörden mitteilten, gerieten die Helikopter am Montag bei einem Einsatz gegen die Flammen in der Nähe des Ortes Cortes de Palla in Ostspanien außer Kontrolle und stützten ab.

Spanien ist derzeit von einer starken Dürreperiode betroffen. Es handelt sich dabei genau genommen um die schwerste Dürreperiode seit 70 Jahren. Experten geben derweil dem Klimawandel die Schuld.

Waldbrände in Spanien: Erdbeerfelder in der Kritik

Die Waldbrände, welche bisher weitreichend Schutt und Asche hinterliessen, gelten als die mitunter schwersten Verwüstungen in Spanien aller Zeiten. Bereits seit Jahren befürchten Forscher eine zunehmende Desertifikation in Teilen Spaniens.

Besonders wird dabei kritisiert, dass die Spanier teilweise in großen Erdbeerfeldern das verfügbare Grundwasser für den Erdbeeranbau abzweigen und so künstlich zur zunehmenden Verwüstung des Landes durch den Menschen beitragen.

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Experten gehen derweil teilweise davon aus, dass einige Regionen des Landes bis zum Jahre 2025 nicht mehr bewohnbar sein werden und ähnlich wie die Sahara zu einer reinen Wüste umgewandelt werden. Erst an diesem Wochenende hatten starke Unwetter in Deutschland schwere Verwüstungen angerichtet. Auch diese werden vonseiten der Experten dem zunehmenden Klimawandel zugeordnet.

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Themen: Aktuelles

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RSSKommentare (1)

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  1. Anne-Kathrin sagt:

    Unglaublich, was der Mensch letzten Endes alles anrichten kann. Der Klimawandel ist nicht mehr zu verneinen! Aufwachen bitte!

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