HKX-Zug: Bahn-Konkurrenz zwischen Hamburg und Köln

Trotz einer Verspätung von zwei Jahren will der Bahnkonkurrent HKX (Hamburg-Köln-Express) der Bahn nun im Jahr 2012 mit seinem Zug gehörig Konkurrenz machen.

HKX-Zug-Hamburg-KoelnGünstige Bahntickets und ein besserer Service sollen die Deutsche Bahn dabei überflügeln. Der Starttermin des Bahnkonkurrenten wurde seit 2010 immer wieder verschoben, nun ist es aber wohl soweit.

Seit dem 4. Juli 2012 hat der Verkauf der Fahrkarten für den neuen Hamburg-Köln-Express begonnen. Zu Beginn soll es eine Verbindung pro Tag am Montag bis Mittwoch und drei Verbindungen am Tag von Donnerstag bis Sonntag geben.

Teuerste Fahrkarte noch 23 Euro günstiger als die Deutsche Bahn

Eine Unternehmenssprecherin äußerte sich gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“ dahingehend, dass die Preise der neuen Strecke zwischen 20 und 60 Euro betragen würden. Die Strecke umfasst immerhin rund 400 Kilometer. Der teuerste Preis der HKX beträgt damit immerhin noch rund 23 Euro weniger als bei dem Original, der Bahn.

Bahn sieht keinen Handlungsbedarf bei Preisgestaltung

Ein Bahnsprecher nimmt indes die neue Konkurrenz nicht richtig ernst. Aufgrund des neuen Konkurrenten sehe die Bahn derzeit keinen Handlungsbedarf, was die Preise betrifft, so der Sprecher der Bahn. Auf Fernstrecken beträgt der Fahrpreis der Bahn teilweise nur 29 Euro. Rund 83 Prozent der Bahnreisenden würden demnach reduzierte Angebote nutzen und nicht den Normalpreis, der bei rund 83 Euro liegt.

HKX: Mit Service punkten

Die HKX will hingegen nicht nur beim Preis punkten, sondern auch beim Service. Alle Wagen sollen mit drahtlosen Internetzugängen ausgestattet sein. Zudem besitzen alle Sitzplätze Tische mit eigenen Netzanschlüssen. Zudem soll es eine Luxusklasse geben, die dem Fahrgast eine kostenlose Mahlzeit dazu bietet.

Problematisch stellt sich allerdings die derzeitige Zulassung der Wagen dar. Das Eisenbahnbundesamt hat die Wagen, die die HKX von der Österreichischen Bundesbahn erworben hat und umrüsten ließ, noch nicht zugelassen. Deshalb wird die HKX noch die alten Wagen der Bahn nutzen.

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Die Lokomotiven nebst Lokführer hingegen stammen aus Frankreich und werden vom Unternehmen Veolia gestellt. Das Unternehmen bedient derzeit auch die Interconnex-Züge, die auf der Strecke Leipzig-Berlin-Rostock verkehren.

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Themen: AktuellesBahn

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