Lufthansa Streik: Aktuell ab Donnerstag möglich

Lufthansa-Streik ab morgen möglich: Am Donnerstag stehen aktuell gegen Ende der Ferienzeit in Deutschland ausgelöst durch die Flugbegleiter der Lufthansa alle Zeichen auf Streik.

Lufthansa-Streik-aktuell-ArtikelDie Unabhängigen Flugbegleiter-Organisation (UFO) verkündete nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen einen dauerhaften Arbeitskampf aufseiten des Kabinenpersonals. Ab Donnerstag könnte es zu ersten Streiks kommen.

Baublies legte sich nicht fest, ab welcher Zeit oder in welchem Ausmaß es zu Arbeitsniederlegungen kommen werde. Die Gewerkschaft befinde sich nun im Streik, so UFO-Vorsitzender Nicoley Baublies. Zunächst werde es spontane temporäre Arbeitsniederlegungen geben, mittelfristig jedoch bereite man einen dauerhaften Arbeitskampf vor.

Flugbegleiter-Streik: Auswirkungen auf Ende der Ferienzeit

Vorerst solle es örtlich und zeitlich begrenzte, im Voraus angekündigte Streiks geben. Wann ein unbefristeter Arbeitskampf gestartet werde, ließ der UFO-Vorsitzende offen.

Die aktuellen Streiks bei der Lufthansa könnten sich stark auf das Urlaubsende in Deutschland im Rahmen der Sommerferien 2012 auswirken.

Zwar wurde bloß das Kabinenpersonal von der Gewerkschaft zum Streik aufgerufen, doch kann dies Auswirkungen auf Rückflüge aus Urlaubsländern haben, wenn bestreikte Maschinen nicht fliegen können.

Leiharbeit und Auslagerung als Steine des Anstoßes

Laut Gewerkschaft liefen die Verhandlungen mit der Fluggesellschaft bis Dienstag früh. Knackpunkte seien die Themen Leiharbeit sowie Arbeitsplatzauslagerung gewesen. Die Fluggesellschaft hätte eine Absicherung gegen Auslagerungen abgelehnt.

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Laut Lufthansa jedoch wurde ein umfassendes Absicherungskonzept abgegeben, so Lufthansa-Vorstandsmitglied Peter Gerber. Dieses hätte bis zum Ende der Tarifvertragslaufzeit gegolten.

Lufthansa: Erhebliche Kosten durch Streik

Außerdem habe man seitens der Lufthansa nicht zuletzt zur Verhinderung des Flugbegleiter-Streiks eine Vergütungserhöhung von rund 3,5 Prozent angeboten.

Die Verhandlungen scheiterten letztendlich an den Forderungen der UFO, die große Kostenerhöhungen bedeutet hätten, berichtet der Lufthansa-Vorstand. Der Konzern sieht nun durch den Streik erhebliche Kosten auf sich zukommen. Die Lufthansa prüfe laut Gerber rechtliche Schritte.

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Die größte Fluggesellschaft Deutschlands kämpft mitunter mit empfindlichen wirtschaftlichen Problemen, nachdem sie 2011 rund 13 Mio. € Verlust einfuhr. Seit Beginn des Jahres wird das Sparpaket „Score“ verfolgt, mit dem das Geschäftsergebnis bis Jahresende 2014 um 1,5 Mrd. € verbessert werden soll. Auch an Personal wird gespart.

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Grafik (c) ju

Themen: Aktuelles

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RSSKommentare (1)

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  1. E.M. sagt:

    Hier trifft es doch wieder den kleinen Mann, der seine Groschen für eine Urlaubsreise zusammengehalten hat und
    nun vielleicht schon am Flughafen scheitert.
    Die Manager die bei dieser Aktion zum Nachdenken angeregt werden sollten, haben doch ihre Privatjets und Flugplätze und können wie immer in dieser Gesellschaft dem wirklich Altag davon fliegen.

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