Flughafenstreik Hamburg 2013: Verspätungen und Flugausfälle verzeichnet

Flughafen-Streik in Hamburg: Verspätungen und Flugausfälle im Januar 2013 treffen zahlreiche Passagiere – Am Flughafen Hamburg streikte das Sicherheitspersonal seit dem frühen Freitagmorgen.

Flughafen-Streik-Hamburg-2013-Verspätungen-ArtikelDer Ausstand dauerte bis in den Abend hinein. Eine Flughafensprecherin teilte mit, dass von 20 Kontrollbereichen lediglich einer in Betrieb sei. Obwohl nahezu alle Flugzeuge vom Boden abhoben, mussten zahlreiche Passagiere am Boden bleiben.

Der Grund liegt darin, dass die Passagiere nicht alle abgefertigt werden konnten, weil das Sicherheitspersonal an den Schaltern im Ausstand war. Viele Flugzeuge flogen deshalb nur mit halber Passagieranzahl oder teilweise noch weniger. Die Wartezeit bis zur Abfertigung konnte mehr als vier Stunden betragen.

Flughafen Hamburg: Streik wurde am Abend beendet

Auf der Internetseite des Flughafens wurde den Passagieren mitgeteilt, dass diese nach Möglichkeit am Freitage nicht zum Hamburger Flughafen anreisen sollten. Gegen Abend erschien dann auf der Internetseite des Flughafens die Mitteilung, dass die Streikmaßnahmen wieder beendet sei und dass die Flüge am Samstag wieder regulär abgefertigt würden.

Dennoch rät die Flughafengesellschaft den betreffenden Passagieren sich bei der jeweiligen Airline zu informieren.

Dies liegt darin begründet, weil ein Abfertigungsstau entstanden ist und somit auch am Samstag noch die ein oder andere Störung auftreten könnte. Der Warnstreik des Sicherheitspersonals gilt als Versuch in den laufenden Tarifhandlung Druck auf die Arbeitgeber auszuüben.

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Sicherheitspersonal fordert Stundenlohn von 14,50 Euro

Die Gewerkschaft Verdi fordert für das Sicherheitspersonal einen Stundenlohn von 14,50 Euro. Bisher verdiente ein im Sicherheitsbereich Beschäftigter 11,80 Euro pro Stunde. Insbesondere die hohen Mietpreise in Hamburg und die gestiegenen Lebenshaltungskosten werden seitens der Mitarbeiter als Argument für die geforderte Lohnerhöhung angeführt.

Sollten sich die Arbeitgeber nicht auf einen tragfähigen Kompromiss einlassen, so könnte auch in naher Zukunft das Sicherheitspersonal am Hamburger Flughafen in den Ausstand treten. Die Passagierkontrolle am Flughafen fällt in den Verantwortungsbereich der Bundespolizei. Diese hat jedoch die Aufgaben an eine Privatfirma delegiert.

Daraus resultiert nunmehr der Konflikt. Derweil teilte ein Verdi-Sprecher mit, dass die Streikbeteiligung bei rund 95 Prozent lag. Diejenigen Mitarbeiter, die nicht in den Ausstand getreten waren, würden befristete Angestellte sein, die beim Ausstand um ihren Arbeitsplatz fürchten würden, so der Verdi Sprecher. Dem Hamburger Flughafen dürfte am Freitag ein Umsatzverlust von mehreren 100.000 Euro entstanden sein.

Grafik: (c) cc/daspaddy

Themen: Aktuelles

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