ADAC Postbus: Fernbus-Reisen mit Qualität statt Discount

ADAC Postbus: Fernbus-Reisen 2013 mit Qualität statt Discount, Preise und Gutschein im Visier – Die Deutsche Post und der ADAC wollen im Fernbusmarkt angreifen.

ADAC-Postbus-Fernbus-Reisen-Preise-Gutschein-ArtikelDabei setzen beide Unternehmen weniger auf einen geringen Preis, denn auf Qualität. Die Deutsche Post und der Allgemeine Deutsche Automobilclub präsentierte den ADAC Postbus jetzt einer breiten Öffentlichkeit. Ab November soll auf zunächst fünf Fahrtrouten innerhalb Deutschlands der ADAC Postbus zum Einsatz kommen.

Ab dem kommenden Jahr wollen beide Unternehmen dann ein bundesweites Streckennetz anbieten. Die Post und der ADAC sind jedoch relativ spät dran. Zahlreiche Unternehmen haben sich bereits seit der Öffnung der Fernrouten für den Busverkehr positioniert. Unter anderem haben sich Unternehmen wie MeinFernbus oder FlixBus bereits nahezu am Markt etabliert.

Diese können Fahrten daher besonders günstig anbieten. Ein weiteres Unternehmen, National Express, kann aufgrund eines Milliardenumsatzes besonders günstige Preise anbieten. Auch die Deutsche Bahn setzt in einigen Strecken auf Fernbuslinien. Während nahezu sämtliche Konkurrenzunternehmen Umsatz über den Preis machen, wollen die Deutsche Post und der ADAC vor allem mit der Qualität überzeugen.

ADAC: Tickets können in rund 5000 Postfilialen erworben werden

So sollen insbesondere die Zuverlässigkeit, eine gute Planung des Streckennetzes sowie eine überzeugende Nähe zum Kunden letztgenannten überzeugen. Die Sitze der gelben Fernbusse sind mit Steckdosen und Drei-Punkt-Gurten versehen. Zudem können die Busse mit einem kostenlosen WLAN-Anschluss aufwarten.

Ein besonderer Vorteil für die beiden “gelben Unternehmen“ ist die Tatsache, dass die Post über ihre rund 5000 Filialen Fernbustickets verkaufen kann und insofern über einen potenziell breiten Kundenstamm von Anfang an verfügt.

Zudem lassen sich Tickets auch online oder telefonisch buchen. Wer jedoch die typische Geiz-ist geil-Mentalität der Deutschen kennt, der weiß, dass viele Kunden sich eher über den Preis denn über die Qualität locken lassen.

Was hat der Postbus, was die FDP nicht hatte?

Allerdings gibt es auch bestimmte Marken, die gerade deshalb Kunden anziehen, weil sie ein bestimmtes Renommee besitzen. So überzeugt Apple seine Kunden durch den bloßen Markennamen und nicht durch den Preis. Ob die Postbusse jedoch zukünftig ein ähnliches Renommee hinsichtlich des Markennamens erwerben können, wie es Apple gelungen ist, bleibt abzuwarten.

Bis dahin darf an einen Vertreter erinnert werden, der ebenfalls einen gelben Farbton in seiner Marke hatte. Gemeint ist die FDP. Diese sagte in Bezug auf die Ablehnung einer Hilfe für den damaligen Schlecker-Konzern, dass dies der Markt regeln müsse. Die “blau-gelbe Partei“ ist indes ein Opfer des “Marktes“ geworden.

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Allerdings bezweifeln bei der FDP viele Menschen, ob diese letztlich durch die Qualität ihrer Politik überzeugen konnte. Insofern stellt das Ansinnen der Post und des ADAC durch die Qualität zu überzeugen, schon mal eine gute Möglichkeit dar, am Markt zukünftig zu bestehen, unabhängig vom Preis.

Themen: AktuellesBus

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