Schulausfall Mittwoch 04.02. heute: Niedersachsen, Hannover, Osnabrück und weiteres Schulfrei

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Schulausfall am Mittwoch und Schulfrei heute am 04.02.? Welche Bundesländer außer Niedersachsen, Landkreise, Kommunen und Städte wie Hannover und Osnabrück betroffen? – Der 4. Februar 2026 entwickelt sich zu einem der kritischsten Schultage des Winters. Alle brandaktuellen Live-Updates zum Schulausfall am Mittwoch können jetzt hier kostenlos Live in der TV-Übertragung, oder gratis im Internet Ticker verfolgt werden. Aufgrund einer gefährlichen Wetterlage mit gefrierendem Regen, Eisansatz und Glatteis haben zahlreiche Landkreise und Städte in Deutschland den Präsenzunterricht abgesagt oder auf Distanzunterricht umgestellt. Abhängig von Wetterlage, Straßenverhältnissen und der Schülerbeförderung am morgen treffen die zuständigen lokalen Behörden ihre Entscheidung (Link) über mögliche Unterrichtsabsagen auch in den frühen Morgenstunden des jeweiligen Schultages.

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Besonders betroffen ist das Bundesland Niedersachsen, wo die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für eine flächendeckende Reaktion sorgt.

Die Kombination aus Eisregen und überfrierende Nässe macht Schulwege binnen Minuten unberechenbar und verwandelt Gehwege, Haltestellen und Nebenstraßen in spiegelglatte Gefahrenzonen.

Eltern, Schüler und Lehrkräfte müssen heute besonders aufmerksam die offiziellen Kanäle prüfen, da sich die Lage regional stark unterscheidet und kurzfristige Änderungen möglich sind.

Niedersachsen: Flächendeckende Schulausfälle wegen Glatteis

In Niedersachsen ist die Situation am gravierendsten. Der Deutsche Wetterdienst hat für weite Teile des Bundeslandes eine amtliche Unwetterwarnung vor gefrierendem Regen und Eisansatz herausgegeben.

Die Warnung gilt besonders für die Nacht zum Mittwoch und die frühen Morgenstunden, genau in dem Zeitfenster, in dem Schülerverkehr und Schulbusse unterwegs sind. Zahlreiche Landkreise haben daraufhin den Präsenzunterricht an allen allgemeinbildenden Schulen ausgesetzt.

An berufsbildenden Schulen wird vielerorts Distanzunterricht angeordnet, da deren Einzugsgebiete größer sind und die Schulwege länger.

Zu den betroffenen Regionen in Niedersachsen gehören die gesamte Region Hannover einschließlich der Landeshauptstadt Hannover, die Landkreise Diepholz, Osterholz, Cloppenburg, Ammerland, Vechta, Oldenburg, Wesermarsch, Aurich, Leer, Emden, Friesland, Wittmund, Delmenhorst sowie Wilhelmshaven. In der Region Hannover fällt der Präsenzunterricht an allen Schulen aus, betroffen sind sämtliche Klassenstufen von der ersten Klasse bis zum 13. Jahrgang.

Schulausfall am Mittwoch heute 04.02.: So geht es weiter

Auch das Hannover Kolleg und das Abendgymnasium bleiben geschlossen. Die Schulen entscheiden eigenständig darüber, ob und in welcher Form Distanzunterricht angeboten wird. Trotz des Unterrichtsausfalls bleiben die Schulen geöffnet und bieten eine Notbetreuung für Schüler an, die dennoch zur Schule kommen.

Im Landkreis Diepholz wurde der Unterricht witterungsbedingt für alle Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen ausgesetzt. Für die Schüler des Berufsbildungszentrums in Diepholz und Sulingen sowie für die Berufsbildenden Schulen Syke wurde Distanzunterricht angeordnet. Schüler, die dennoch zur Schule kommen, werden bis zum Verlassen der Schule beaufsichtigt und eine Betreuung wird eingerichtet.

Im Landkreis Osterholz fällt ebenfalls an allen allgemeinbildenden Schulen der Unterricht aus, eine Notbetreuung ist sichergestellt. An den Berufsbildenden Schulen Osterholz-Scharmbeck wird Distanzunterricht durchgeführt.

Der Landkreis Cloppenburg meldete, dass aufgrund der prognostizierten extremen Witterungsverhältnisse kein Schulunterricht an den allgemeinbildenden Schulen stattfindet. Auch die Schülerbeförderung entfällt komplett. An den berufsbildenden Schulen findet Distanzunterricht statt, aber jede Schule ist geöffnet und die Lehrkräfte sind im Dienst.

Im Landkreis Ammerland fällt der Unterricht ebenfalls aus, zusätzlich ist mit erheblichen Einschränkungen im Straßenverkehr aufgrund eines angekündigten Streiks der Landesbediensteten zu rechnen. Es erfolgt keine Schülerbeförderung und auch die Fahrdienste zu auswärtigen Förderschulen sowie zum Heilpädagogischen Zentrum fallen aus.

Weitere betroffene Landkreise und Kommunen

In Langenhagen, das zur Region Hannover gehört, fällt der Unterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen aus. Grund ist die vom Deutschen Wetterdienst angekündigte hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz in der Region Hannover. Die Stadt Langenhagen folgt damit der regionalen Entscheidung und setzt den Präsenzunterricht vollständig aus.

Im Landkreis Hameln-Pyrmont wurde ebenfalls der Präsenzunterricht an den Schulen abgesagt. Der Landkreis Schaumburg meldete Unterrichtsausfall an allen allgemein bildenden Schulen, auch hier spielen Streiks bei den Straßenmeistereien eine zusätzliche Rolle.

Der Landkreis Holzminden hat bisher keinen offiziellen Schulausfall verkündet, weist aber darauf hin, dass es aufgrund der aktuellen Wetterlage zu Beeinträchtigungen bei der Schülerbeförderung kommen kann. Eltern von Schülern der Klassen 1 bis 10 können eigenständig entscheiden, ob der Schulweg für ihr Kind witterungsbedingt sicher und zumutbar ist. Entscheiden sich Eltern gegen den Schulbesuch, muss dies der Schule unverzüglich mitgeteilt werden. Diese Regelung zeigt, dass auch ohne offiziellen Schulausfall das Recht der Eltern auf eine Sicherheitsentscheidung besteht.

Bayern: Regionale Prüfung ohne flächendeckende Ausfälle

In Bayern ist die Situation am 4. Februar 2026 deutlich entspannter als in Niedersachsen. Die bayerische Webseite für Unterrichtsausfall zeigt keine flächendeckenden Meldungen für den Mittwoch.

Bayern hat ein dezentrales System, bei dem die Regierungen von Ober-, Nieder-, Mittel- und Unterfranken sowie der Oberpfalz, Schwaben und Oberbayern jeweils eigenständig über Unterrichtsausfälle entscheiden. Die Bekanntgabe erfolgt über die offizielle Plattform unterrichtsausfall.bayern.de. Für den 4. Februar 2026 liegen Stand Dienstagabend keine größeren Meldungen vor, was darauf hindeutet, dass die Wetterlage Bayern weniger stark trifft als den Nordwesten Deutschlands.

Allerdings kann sich die Situation auch in Bayern kurzfristig ändern. Die Regierung von Mittelfranken und andere Bezirke beobachten die Wetterlage kontinuierlich und können auch am frühen Morgen noch Entscheidungen treffen.

Eltern in Bayern sollten daher die offizielle Webseite sowie die Ankündigungen ihrer jeweiligen Schule im Blick behalten. In der Vergangenheit kam es in Bayern vor allem bei Schneeverwehungen und extremer Glätte zu regionalen Schulausfällen. Die aktuelle Eisregen-Lage betrifft jedoch primär den Nordwesten und weniger die süddeutschen Regionen.

Nordrhein-Westfalen und andere Bundesländer

In Nordrhein-Westfalen gibt es für den 4. Februar 2026 keine gemeldeten flächendeckenden Schulausfälle. Das Schulministerium NRW kann bei extremen Wetterlagen einen landesweiten Unterrichtsausfall anordnen, hat davon aber bisher keinen Gebrauch gemacht. Die Regionale Koordinierungsstelle für Unterrichtsausfall bei den Bezirksregierungen stimmt sich bei Bedarf mit dem schulischen Krisenmanagement ab.

Einzelne Landkreise oder kreisfreie Städte können jedoch auch in NRW eigenständig Entscheidungen treffen. Eltern in NRW sollten die Webseiten ihrer Landkreise sowie die Schulhomepage prüfen, um lokale Entscheidungen nicht zu verpassen.

Auch in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und anderen Bundesländern sind für den 4. Februar 2026 keine größeren Schulausfälle gemeldet. Die Wetterlage konzentriert sich klar auf Niedersachsen und den Nordwesten. In Hessen wird die Entscheidung über Schulausfälle häufig direkt von Schulleitungen getroffen, weshalb eine zentrale Liste nicht immer verfügbar ist. Die Hessenschau und regionale Radiosender informieren über einzelne betroffene Schulen. Grundsätzlich gilt in allen Bundesländern: Eltern haben das Recht, ihr Kind bei gefährlichem Schulweg zu Hause zu behalten, müssen die Schule aber umgehend informieren.

Wetterlage: Warum Eisregen so gefährlich ist

Die aktuelle Wetterlage ist besonders tückisch, weil gefrierender Regen und überfrierende Nässe Straßen und Gehwege binnen Minuten in spiegelglatte Flächen verwandeln können. Anders als bei Schnee, der sich räumen lässt und dessen Menge abschätzbar ist, kippt die Situation bei Eisregen extrem schnell. Ein paar Zehntelgrad Temperaturunterschied entscheiden darüber, ob Niederschlag nur nass bleibt oder als gefährliche Eisschicht endet.

Besonders kritisch ist das Schulstart-Zeitfenster am Morgen, wenn Berufsverkehr, Schulbusse, Haltestellen und Gehwege gleichzeitig funktionieren müssten. Der Deutsche Wetterdienst warnt ausdrücklich vor Glätte im Westen und Nordwesten sowie vor Übergängen zu gefrierendem Regen mit möglichem Glatteis.

Genau diese Kombination macht den 4. Februar 2026 zu einem klassischen Kandidaten für Schulausfälle. Winterdienste können zwar Hauptstraßen räumen und streuen, aber Gehwege, Radwege und Haltestellenbereiche bleiben oft problematisch. Und genau dort findet der größte Teil des Schulwegs statt, besonders für jüngere Schüler. Hinzu kommt, dass in einigen Landkreisen die Salzvorräte der Winterdienste begrenzt sind, was die Räumkapazität zusätzlich einschränkt. In Niedersachsen wurde zusätzlich ein Streik der Landesbediensteten angekündigt, der die Straßenmeistereien betrifft und die Räumsituation weiter verschärft.

Wie Eltern und Schüler sich informieren sollten

Die Entscheidung über Schulausfälle wird in Deutschland nicht zentral, sondern föderal und lokal getroffen. Es gibt keinen bundesweiten Schalter für Schulausfälle. Entscheidungen fallen je nach Bundesland auf Ebene der Landkreise, kreisfreien Städte, Schulträger oder sogar einzelner Schulen. Das führt zu einem typischen Winter-Mosaik: Während in einem Kreis der Unterricht komplett ausfällt, startet der Nachbarkreis noch normal oder verschiebt den Beginn. Für Eltern und Schüler ist daher eine klare Prüfreihenfolge am Morgen entscheidend.

Die beste Reihenfolge ist: Zuerst die Schulhomepage oder Schul-App checken, dann die Webseite des Landkreises oder der Stadt, anschließend offizielle Schulausfall-Übersichten wie die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen oder unterrichtsausfall.bayern.de prüfen. Zusätzlich können Warn-Apps wie BIWAPP, KATWARN oder NINA Push-Benachrichtigungen senden. Öffentlich-rechtliche und private Radiosender nennen Schulausfälle in den Verkehrshinweisen. Vorsicht ist bei WhatsApp-Gruppen und Elternchats geboten: Informationen dort sind oft schnell, aber nicht immer vollständig oder aktuell.

Typische Update-Zeiten sind der Vorabend zwischen 17:00 und 22:00 Uhr sowie der frühe Morgen zwischen 05:30 und 06:30 Uhr. Kurzfristige Änderungen sind auch noch kurz vor Schulbeginn zwischen 07:00 und 07:30 Uhr möglich. Am 4. Februar 2026 sollten Eltern besonders um 06:00 Uhr morgens eine finale Prüfung vornehmen, bevor die Kinder das Haus verlassen. Wenn vor Ort sichtbar spiegelglatte Verhältnisse herrschen, gilt die Regel: Sicherheit geht vor Pünktlichkeit. Eltern sollten in diesem Fall die Schule frühzeitig informieren und ihr Kind zu Hause behalten.

Notbetreuung und Distanzunterricht als Alternativen

Ein offizieller Schulausfall bedeutet nicht automatisch, dass Kinder komplett frei haben. Die meisten Schulen bieten eine Notbetreuung an, insbesondere für Schüler bis zur 10. Klasse. Kinder, die trotz des Schulausfalls zur Schule kommen, werden dort betreut, auch wenn kein regulärer Unterricht stattfindet. Diese Regelung ist wichtig für Eltern, die keine alternative Betreuung organisieren können oder in systemrelevanten Berufen arbeiten. Die Schulen bleiben geöffnet und die Lehrkräfte sind im Dienst, um die Aufsichtspflicht zu gewährleisten.

Viele Schulen setzen bei Unterrichtsausfall auf Distanzunterricht. Besonders an berufsbildenden Schulen wird häufig per Videokonferenz oder mit Aufgabenpaketen unterrichtet, die zu Hause bearbeitet werden müssen. Der Schulausfall heißt also nicht automatisch unterrichtsfrei, sondern oft nur: kein Präsenzunterricht. Schüler sollten daher ihre E-Mails, Schul-Apps wie IServ oder den Schulmanager sowie Lernplattformen prüfen. In einigen Fällen werden auch Prüfungen verschoben oder in alternative Formate überführt.

Rechtliche Regelungen und Elternrechte

Auch ohne offiziellen Schulausfall haben Eltern das Recht, ihr Kind bei gefährlichem Schulweg zu Hause zu behalten. Die Entscheidung liegt bei den Erziehungsberechtigten, die den Schulweg und die Witterungsbedingungen am besten einschätzen können. Wichtig ist, dass die Schule unverzüglich über das Fernbleiben informiert wird, am besten telefonisch oder per E-Mail. In den meisten Bundesländern ist diese Regelung in Schulordnungen oder Erlassen verankert. Eltern haften nicht für Fehlentscheidungen der Schulträger, sondern dürfen eigenverantwortlich entscheiden.

Bei offiziell angeordnetem Schulausfall entfällt die Anwesenheitspflicht automatisch. Schüler müssen nicht zur Schule kommen und können das Angebot der Notbetreuung wahrnehmen oder zu Hause bleiben. Versäumter Unterrichtsstoff wird in der Regel nachgeholt oder über Distanzunterricht vermittelt. Klassenarbeiten und Prüfungen, die für den Ausfalltag angesetzt waren, werden verschoben. Schulen sind verpflichtet, faire Lösungen zu finden und keine Nachteile für Schüler entstehen zu lassen.

Wichtige Fakten zum Schulausfall am 04.02.2026

DatumMittwoch, 4. Februar 2026
HauptgrundGefrierender Regen, Eisansatz, Glatteis
Am stärksten betroffenes BundeslandNiedersachsen
Betroffene Landkreise (Auswahl)Region Hannover, Diepholz, Osterholz, Cloppenburg, Ammerland, Vechta, Oldenburg, Wesermarsch, Hameln-Pyrmont, Schaumburg, Aurich, Leer, Emden, Friesland, Wittmund, Delmenhorst, Wilhelmshaven
Betroffene Städte (Auswahl)Hannover, Langenhagen, Oldenburg, Wilhelmshaven, Delmenhorst
Art des AusfallsPräsenzunterricht ausgesetzt, teilweise Distanzunterricht angeordnet
Betroffene SchulformenAllgemeinbildende Schulen, Berufsbildende Schulen, Förderschulen, Kollegs, Abendgymnasien
Betroffene KlassenstufenKlasse 1 bis 13 (alle Jahrgänge)
NotbetreuungJa, in den meisten Fällen für Klasse 1-10
SchülerbeförderungTeilweise oder komplett eingestellt
DistanzunterrichtBesonders an Berufsbildenden Schulen angeordnet
Warnung DWDAmtliche Unwetterwarnung vor gefrierendem Regen und Eisansatz
Kritisches ZeitfensterNacht zum Mittwoch bis frühe Vormittagsstunden
Offizielle Quelle NiedersachsenVerkehrsmanagementzentrale Niedersachsen (VMZ)
Offizielle Quelle Bayernunterrichtsausfall.bayern.de
ElternrechtEigenständige Entscheidung bei gefährlichem Schulweg möglich (Schule informieren)
Zusätzlicher FaktorStreik der Landesbediensteten (betrifft Straßenmeistereien)
Bayern-StatusKeine flächendeckenden Ausfälle gemeldet (Stand Dienstagabend)
NRW-StatusKeine flächendeckenden Ausfälle gemeldet
Andere BundesländerKeine größeren Ausfälle gemeldet (Baden-Württemberg, Hessen, etc.)
Empfohlene Prüfzeit06:00 Uhr morgens (finale Überprüfung)

Bsp. Grafik: Schulausfall Mittwoch 04.02. heute: Niedersachsen, Hannover, Osnabrück und weiteres Schulfrei (c) cc/rmlowe

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