DB Streik aktuell im Februar 2026? Wann der Ersatz-Fahrplan der Deutschen Bahn gilt

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DB Streik aktuell im Februar 2026? Wann Ersatz-Fahrplan der Deutschen Bahn gilt, S-Bahn Fahrplan in München, Berlin, Frankfurt, Köln, NRW und Hamburg im Fokus – Sind Bahn-Streiks im Februar 2026 offiziell ausgeschlossen? Bahnreisende können nicht vollständig aufatmen, denn die Erfahrungen aus der letzten Tarifrunde zeigen: Die GDL kann Streiks auch kurzfristig ankündigen und binnen weniger Stunden den gesamten Bahnverkehr lahmlegen. Wann gilt der Ersatz-Fahrplan hier für ganz Deutschland, wenn der Streik weite Teile des Fern- und Regionalverkehrs lahmlegt?

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Reisende sollten bis zum Ende der Friedenspflicht ihre Verbindungen regelmäßig prüfen, denn bald könnte die nächste Streikwelle beginnen – möglicherweise sogar ohne die üblichen 48 Stunden Vorlauf.

Die Deutsche Bahn fordert die GDL eindringlich auf, künftige Streiks mindestens zwei Tage im Voraus anzukündigen, damit ein Ersatzfahrplan erstellt werden kann. Dieser Ersatzfahrplan wird in der Regel erst 12 bis 24 Stunden vor Streikbeginn in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und in der DB Navigator App veröffentlicht.

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Friedenspflicht gilt bis Ende Februar – dann drohen Streiks

Die aktuellen Tarifverträge zwischen der Deutschen Bahn und der GDL sind am 31. Dezember 2025 ausgelaufen. Im letzten Tarifabschluss vom März 2024 wurde explizit vereinbart, dass die Verhandlungen zur Tarifrunde 2026 Anfang Januar beginnen und bis Ende Februar ein Gesamtergebnis erzielt werden soll.

Während dieser Verhandlungsphase vom 1. Januar bis 28. Februar 2026 herrscht absolute Friedenspflicht – Streiks sind komplett ausgeschlossen. Insgesamt 14 Verhandlungstage in zwei Monaten, alle in Berlin, sollen zu einem Abschluss führen.

DB-Personalvorstand Martin Seiler betonte nach dem Verhandlungsauftakt am 8. Januar, dass man einen fairen und tragfähigen Abschluss am Tisch erreichen wolle, ohne auf Arbeitskampfmaßnahmen zurückzugreifen.

Die GDL fordert insgesamt acht Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, davon 3,8 Prozent mehr Lohn und eine Erhöhung der Zulagen um acht Prozent.

Insgesamt 40 verschiedene Forderungen der GDL müssen bearbeitet werden, was die Komplexität der Tarifrunde verdeutlicht.

Sollten die Verhandlungen bis Ende Februar scheitern, drohen ab dem 1. März 2026 erneut Streiks – und die GDL hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie auch kurzfristig und ohne die üblichen 48 Stunden Vorankündigung zum Arbeitskampf aufrufen kann.

Wie und wann wird der Ersatzfahrplan veröffentlicht?

Ein entscheidender Punkt für Bahnreisende ist die Frage, wann sie mit verlässlichen Informationen rechnen können. Die Deutsche Bahn erstellt bei Streiks einen Ersatzfahrplan, der jedoch erst kurz vor Streikbeginn verfügbar ist.

Reisende sollten sich ab 12 Stunden vor geplanter Abfahrt in der Reiseauskunft auf bahn.de oder in der DB Navigator App über ihre Verbindung informieren. Dort werden Züge, die ausfallen, gekennzeichnet und mögliche Alternativen angeboten.

Der vollständige Ersatzfahrplan für den Fernverkehr ist in der Regel erst 12 bis 24 Stunden vor Streikbeginn in den digitalen Auskunftssystemen verfügbar und wird laufend aktualisiert.

Zusätzlich bietet die Deutsche Bahn während Streiks eine kostenlose Streikhotline unter 08000 99 66 33 an, bei der bis zu 450 Mitarbeitende für telefonische Anfragen bereitstehen. Im Fernverkehr kann die Bahn bei Streiks typischerweise rund 20 bis 30 Prozent des üblichen Angebots aufrechterhalten, im Regional- und S-Bahnverkehr gibt es jedoch starke regionale Unterschiede. In Streikschwerpunkten fahren teilweise nur 10 bis 15 Prozent der Züge, während in anderen Regionen bis zu 50 Prozent des Angebots möglich sind.

Wichtige Fakten zum Bahnstreik 2026

Friedenspflicht1. Januar bis 28. Februar 2026 (keine Streiks möglich)
Verhandlungstage14 Tage in zwei Monaten, alle in Berlin
GDL-Forderung8% mehr Geld (3,8% Lohn + 8% Zulagen), 12 Monate Laufzeit, 40 Einzelforderungen
Mögliche Streiks ab1. März 2026 (wenn Verhandlungen scheitern)
StreikankündigungGDL kann auch kurzfristig (unter 48h) ankündigen, DB fordert mind. 48h Vorlauf
Ersatzfahrplan Veröffentlichung12-24 Stunden vor Streikbeginn auf bahn.de und DB Navigator
Info-Check empfohlenAb 12 Stunden vor geplanter Abfahrt
Streikhotline kostenlos08000 99 66 33 (bis zu 450 Mitarbeitende)
Fernverkehr bei StreikCa. 20-30% des üblichen Angebots
Regionalverkehr bei StreikStark regional unterschiedlich (10-50%)
GDL-MitgliederCa. 10.000 Beschäftigte (5% der Bahn-Belegschaft)
EVG-Verhandlungen parallelJa, EVG fordert 7,6% + 2,6% Schichtzuschlag für 192.000 Beschäftigte
Letzter Tarifabschluss GDLMärz 2024 (35-Stunden-Woche bis 2029)
Nächster Verhandlungstermin9. Februar 2026 (5 Tage am Stück)
WellenstreiksGDL nutzte 2024 kurzfristige Streikankündigungen (teilweise nur 22h Vorlauf)

Grafik: DB Streik aktuell im Februar 2026? Wann Ersatz-Fahrplan der Deutsche Bahn gilt (c) cc/dierk schaefer

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