Ist heute Schulausfall oder Schulfrei: Dienstag 27.01. in Bayern, Niedersachsen, Hessen, NRW?

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Ist heute Schulausfall oder Schulfrei am Dienstag dem 27.01. in Bayern, Niedersachsen, Hessen, NRW? Auch Hannover, Osnabrück, Schleswig-Holstein, Oberfranken Bayreuth und Nürnberg betroffen? – Alle brandaktuellen Live-Updates zum Schulausfall können jetzt hier kostenlos Live in der TV-Übertragung, oder gratis im Internet Ticker verfolgt werden. Die Lage bleibt in einigen Regionen aufgrund anhaltender winterlicher Bedingungen beobachtungsbedürftig. Erfahrungsgemäß treffen die zuständigen lokalen Behörden ihre Entscheidung (Link) über mögliche Unterrichtsabsagen auch in den frühen Morgenstunden des jeweiligen Schultages.

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Für Eltern und Schüler bedeutet das: Der Schulweg sollte heute früh dennoch auf mögliche lokale Beeinträchtigungen wie überfrierende Nässe oder vereinzelte Schneereste überprüft werden.

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Ist Schulausfall in Bayern oder Schulen geöffnet? Situation in Oberfranken, Bayreuth und Nürnberg

Die Entscheidung über einen Ausfall des Präsenzunterrichts obliegt in Deutschland nicht der Landesregierung, sondern den lokalen Schulträgern – also den Landkreisen und kreisfreien Städten. Diese bewerten in den frühen Morgenstunden die Sicherheit der Schulwege, insbesondere für den Busverkehr. Daher kann es auch innerhalb eines Bundeslandes zu unterschiedlichen Regelungen kommen.

Im Freistaat Bayern sind heute, am 27.01., nach aktuellen Meldungen keine flächendeckenden Schulausfälle bekannt. Das offizielle Schulportal des Bayerischen Rundfunks, das als zentrale Meldeplattform dient, listet derzeit keine betroffenen Landkreise oder Städte auf. Das bedeutet, dass der Unterricht in der Regel wie geplant stattfindet.

Für die vom Nutzer speziell genannten Regionen gilt somit: In Oberfranken und der Stadt Bayreuth ist von regulärem Schulbetrieb auszugehen. Gleiches gilt für Nürnberg und den umliegenden Landkreis. Auch in anderen Teilen Bayerns, die in den Vorwochen stark von Ausfällen betroffen waren (wie Teile Niederbayerns und der Oberpfalz), ist die Lage heute entspannt. Die Bayerischen Verkehrsleitzentralen melden keine größeren behinderungen für den Schulbusverkehr. Einzelne Schulen können jedoch immer noch eigenständig über Ausnahmeregelungen entscheiden, falls lokale Gefahrenstellen bestehen.

In Bayern gilt der Grundsatz: Bei plötzlich eintretenden, extremen Wetterlagen liegt die Entscheidung, ob der Schulweg zumutbar ist, in der Verantwortung der Eltern. Im Zweifel sollten sie ihre Kinder zu Hause lassen und die Schule darüber informieren. Eine Notbetreuung ist in solchen Fällen meist sichergestellt.

Schulfrei in Niedersachsen? So ist die Lage im Land sowie in Hannover und Osnabrück

In Niedersachsen sieht die Lage ähnlich aus. Das Verkehrsmanagementportal des Landes, das auch über Schulausfälle informiert, listet für heute keine allgemeinen Unterrichtsabsagen. Nach den umfangreichen Ausfällen im gesamten Bundesland vor zwei Wochen hat sich die Wetterlage deutlich beruhigt.

Für die Region Hannover (sowohl die Landeshauptstadt als auch die Region Hannover) bedeutet dies, dass die Schulen planmäßig geöffnet haben. Auch für die Stadt und den Landkreis Osnabrück liegen derzeit keine Meldungen über Ausfälle vor. Wie in allen Bundesländern bleibt die Letztentscheidung bei den kommunalen Schulträgern. Sollten sich im Laufe des sehr frühen Morgens unerwartet gefährliche Bedingungen (z.B. durch plötzlichen Glatteisreif) einstellen, könnten noch kurzfristige Entscheidungen getroffen werden. Dies ist derzeit jedoch nicht absehbar.

Das Land Niedersachsen hat nach den Erfahrungen der letzten Wochen bekräftigt, dass die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg oberste Priorität hat. Die Landkreise entscheiden dabei eigenverantwortlich auf Basis der Meldungen von Straßenmeistereien und Verkehrsbetrieben.

Schulausfall oder Schulfrei heute am Dienstag? Das sagen Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein

Für die weiteren angefragten Bundesländer gibt es Entwarnung:
Hessen: Weder das Hessische Kultusministerium noch die regionalen Schulämter melden für den 27.01.2026 witterungsbedingte Schulschließungen. Der Schulbetrieb läuft normal.

Nordrhein-Westfalen (NRW): Die Lage ist stabil. Die für Schulausfälle zuständigen Bezirksregierungen und Kommunen haben keine allgemeinen Anordnungen zum Unterrichtsausfall erlassen. Eltern sollten sich wie immer bei plötzlichem, extrem lokalem Unwetter im Zweifelsfall an die eigene Schule wenden.

Schleswig-Holstein: Auch im nördlichsten Bundesland sind die Schulen heute geöffnet. Die Sturmlage der vergangenen Wochen hat sich beruhigt, und es liegen keine Hinweise auf gefährliche Bedingungen für den Schulweg vor.

Die einheitliche Rückkehr zum Regelbetrieb in allen genannten Bundesländern unterstreicht, dass die akute Unwetterphase vorerst überwunden ist. Die Schulverwaltungen stehen jedoch in Bereitschaft, sollten sich die Wetterprognosen kurzfristig verschlechtern.

Wie werden Schulausfälle entschieden? Ein Blick hinter die Kulissen

Die Frage „Ist heute Schulausfall?“ wird nicht willkürlich, sondern nach einem klar definierten Verfahren beantwortet. Die Verantwortung liegt in Deutschland fast überall bei den Landkreisen und kreisfreien Städten als Schulträger. In den frühen Morgenstunden (oft zwischen 4:00 und 5:00 Uhr) treffen sich Vertreter der Straßenmeistereien, des Ordnungsamtes, der Schulverwaltung und der Verkehrsbetriebe zu einer Lagebesprechung, der sogenannten „Schulausfallkonferenz“.

Grundlage sind genaue Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Meldungen der Winterdienste über die Befahrbarkeit der Landstraßen und Nebenwege sowie Einschätzungen der Busunternehmen, ob der Schülerverkehr sicher durchgeführt werden kann. Es geht nicht primär um die Schneemenge in der Stadt, sondern um die Sicherheit auf den Schulwegen im ländlichen Raum. Wichtigstes Kriterium ist die Frage: Können die Schulbusse ihre Fahrten sicher und planmäßig durchführen? Wenn dies für einen gesamten Landkreis verneint wird, erfolgt die Meldung eines allgemeinen Schulausfalls.

Diese Meldung wird dann über verschiedene Kanäle schnellstmöglich verbreitet: über die offiziellen Websites der Landkreise und Städte, die regionalen Verkehrsmanagementzentralen, die Apps und Websites der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (wie BR, NDR, WDR, HR) sowie über regionale Radiosender. Eine bundesweite zentrale Plattform existiert nicht, daher ist die Nutzung lokaler Informationen entscheidend.

Was können Eltern tun? Der richtige Informationsweg

Für Eltern, die sich unsicher sind, ob die Schule ihres Kindes stattfindet, gibt es einen klaren Handlungsleitfaden:
1. Offizielle Online-Portale prüfen: Als erste und verlässlichste Anlaufstelle dienen die Websites des eigenen Landkreises oder der kreisfreien Stadt. Oft gibt es dort einen speziellen Bereich zum Thema „Schulausfall“ oder „Unterrichtsausfall bei besonderen Witterungslagen“. Auch die Schulhomepage kann Informationen enthalten.

2. Regionale Rundfunkanstalten nutzen: Die öffentlich-rechtlichen Sender betreiben aktuelle Schulausfall-Meldeportale (z.B. „BR Schulausfälle“, „NDR Schulausfall“, „WDR Schulmeldungen“). Diese werden laufend aktualisiert und sind eine äußerst zuverlässige Quelle.
3. Warn-Apps beachten: Offizielle Warn-Apps wie „NINA“, „KATWARN“ oder regionale Apps wie „BIWAPP“ senden Push-Benachrichtigungen bei behördlich angeordneten Schulausfällen, sofern man seinen Standort eingestellt hat.

4. Eigenverantwortung wahrnehmen: Entscheidend ist der Grundsatz der „Eigenverantwortlichkeit der Erziehungsberechtigten“. Wenn der Schulweg für das eigene Kind – unabhängig von einer offiziellen Anordnung – aufgrund der lokalen Verhältnisse (z.B. vereister Gehweg, nicht geräumte Nebenstraße) als unzumutbar gefährlich erscheint, dürfen Eltern ihr Kind zu Hause behalten. Sie müssen die Schule dann umgehend über das Fehlen informieren. Die Schulen sind angewiesen, hierfür Verständnis aufzubringen.

Es ist wichtig, sich nicht auf unbestätigte Meldungen in sozialen Netzwerken oder privaten WhatsApp-Gruppen zu verlassen. Hier kursieren oft Falschmeldungen oder veraltete Informationen. Die oben genannten offiziellen Kanäle bieten die notwendige Sicherheit.

Bundesland / RegionStatus am 27.01.2026Entscheidungsträger & Info-Quelle
Bayern (Oberfranken, Bayreuth, Nürnberg)Schulen geöffnet (keine Ausfälle gemeldet)Landkreise & kreisfreie Städte / BR Schulportal
Niedersachsen (Hannover, Osnabrück)Schulen geöffnet (keine Ausfälle gemeldet)Landkreise & kreisfreie Städte / Verkehrsmanagement Niedersachsen
HessenSchulen geöffnet (keine Ausfälle gemeldet)Staatl. Schulämter & Kommunen / Hessisches Kultusministerium
Nordrhein-Westfalen (NRW)Schulen geöffnet (keine Ausfälle gemeldet)Bezirksregierungen & Kommunen / WDR Schulmeldungen
Schleswig-HolsteinSchulen geöffnet (keine Ausfälle gemeldet)Schulträger (Kommunen) / Landesportal SH

Schulausfall oder Schulfrei heute am Dienstag 27.01.: Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassend kann für den Dienstag, den 27. Januar 2026, in den angefragten Bundesländern Bayern, Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sowie den speziellen Städten und Regionen von einem durchgängig regulären Schulbetrieb ausgegangen werden. Die Phase der flächendeckenden winterbedingten Schulausfälle ist vorerst beendet.

Die Ruhe könnte jedoch von kurzer Dauer sein, da der Winter noch nicht vorbei ist. Der Deutsche Wetterdienst behält weitere Tiefdruckgebiete im Auge. Eltern und Schüler sollten daher die bewährten Informationskanäle weiter im Blick behalten, insbesondere an Tagen mit angekündigtem Schneefall, Regen bei Frosttemperaturen oder Sturm.

Das ausgeklügelte Meldesystem der Landkreise und die klaren Handlungsempfehlungen für Eltern bieten Sicherheit, um auch bei plötzlichen Wetterkapriolen richtig zu reagieren und die Sicherheit der Kinder stets an erste Stelle zu setzen.

Bsp. Grafik: Ist heute Schulausfall oder Schulfrei: Dienstag 27.01. in Bayern, Niedersachsen, Hessen, NRW? (c) cc/rmlowe

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