Reisewarnung Ägypten: Auswärtiges Amt warnt vor Ausnahmezustand

Reisewarnung Ägypten: Auswärtiges Amt warnt 2013 teilweise vor Reisen nach Ägypten, Hurghada und Scharm el Sheikh aktuell nicht betroffen – Nachdem am dritten Tag in Folge Ägypten von schweren Krawallen heimgesucht wurde, hat Präsident Mursi über drei Städte des Landes nunmehr den Ausnahmezustand verhängt.

Reisewarnung-Ägypten-Hurghada Scharm el Sheikh ArtikelBetroffen sind Suez, Ismailia und Port Said. In den betroffenen Städten gilt für 30 Tage eine nächtliche Ausgangssperre. Nachdem es zu Krawallen mit zahlreichen Toten kam, hatte der ägyptische Präsident Mohammed Mursi für die Dauer von 30 Tagen den Ausnahmezustand in den drei Städten angeordnet.

Mursi will insbesondere mithilfe des Militärs wieder Ruhe in das Land bringen. Am Wochenende gab es in Port Said und in zahlreichen anderen Städten erneut Ausschreitungen. Nach Ausschreitungen in Port Said kamen vier Personen ums Leben.

Insgesamt forderte das Wochenende nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Kairo über 30 Menschenleben. Allein am Sonntag wurden sieben Menschen getötet und über 400 verletzt.

Ägypten: 74 Fußballfans starben vor einem Jahr

Seit Beginn der Unruhen am Freitag starben über 50 Personen. Auslöser der Gewalt waren 21 verhängte Todesurteile gegen Fußballfans.

Vor einem Jahr kam es im Fußballstadion von Port Said zu Ausschreitungen. Dabei starben 74 Menschen. Die nunmehr zum Tode Verurteilten sollen maßgeblich am Tode der 74 Personen schuld gewesen sein.

Die Muslimbruderschaft, die Partei Mursis, erklärt derweil Saboteure und Anarchisten zu den Verantwortlichen der aktuellen Ausschreitungen.

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Auswärtiges Amt: Reisewarnung für Ägypten aktualisiert

Derweil macht die ägyptische Opposition den Präsidenten selbst für die zunehmende Spirale der Gewalt verantwortlich. Das Auswärtige Amt in Berlin hat derweil vor Reisen nach Ägypten gewarnt.

Insbesondere sollen Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig gemieden werden. Touristen sollen zudem die örtliche Medienberichterstattung regelmäßig und aufmerksam verfolgen. Zudem weist das Auswärtige Amt darauf hin, dass seit der Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage in Ägypten, auch die alltägliche Kriminalität zunehme.

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Insbesondere wird davor gewarnt, sich außerhalb der festgelegten Urlaubsgebiete am Roten Meer sowie in Oberägypten und in Kairo und Alexandria zu begeben. Auch entsprechende Überlandfahrten zwischen den Touristengebieten sollen gemieden werden, so das Auswärtige Amt.

Grafik: (c) cc/ramyraoof ; □ Anzeige

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