Schwere Unwetter in Süd-Spanien heute: Aktuell Malaga und Andalusien betroffen – Ein schwerer Wintersturm sucht seit dem Wochenende die südspanische Provinz Málaga heim und hat zu katastrophalen Überschwemmungen geführt. Sintflutartige Regenfälle führten binnen weniger Stunden zu rekordverdächtigen Pegelständen der Flüsse und überfluteten Straßen, Häuser und ganze Ortschaften. Die spanische Wetterbehörde verhängte die höchste Alarmstufe Rot für die Costa del Sol und die Region Guadalhorce und warnte die Bevölkerung per Handyalarm in zahlreichen Gemeinden. +++ Weiterlesen: Schwere Unwetter in Italien heute: Aktuelle Überschwemmungen und Hochwasser
Schwere Unwetter heute in Slowenien, Österreich: Staudamm bricht – Überschwemmungen!
Aktuell in den News: Sonnensturm trifft Erde 2025: Polarlichter heute Live im TV – NASA warnt aktuell!
Die Bilanz der Naturgewalt ist verheerend: Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, mehrere werden vermisst, und die Rettungskräfte verzeichneten Hunderte von Notfalleinsätzen in der gesamten Provinz.
Sturmtief mit verheerenden Folgen für die Region
Das Unwetter zog am Samstag, den 27. Dezember 2025, über die Region hinweg und entfaltete seine zerstörerische Kraft innerhalb weniger Stunden. In nur zwölf Stunden fielen gebietsweise zwischen 100 und 150 Liter Regen pro Quadratmeter, begleitet von starken Gewittern, Sturmböen und teilweise sogar Hagelschauern. Besonders betroffen waren das Guadalhorce-Tal, die Gebiete um Marbella sowie die Küstenregion Costa del Sol. Der Fluss Guadalhorce erreichte bei Cártama einen historischen Höchststand und trat massiv über die Ufer.
Die Wassermassen verwandelten Straßen in reißende Flüsse, spülten Teile einer Brücke in Tolox weg und verursachten einen Erdrutsch bei Benahavís, der eine Hauptstraße für Stunden vollständig blockierte.
Todesopfer und Vermisste nach den Fluten
Die Überschwemmungen forderten einen tragischen menschlichen Tribut. In der Provinz Málaga wurde die Leiche eines Mannes gefunden, dessen Lieferwagen von den Fluten eines Bachs mitgerissen worden war. Ein Mitfahrer des Fahrzeugs wird weiterhin vermisst. Ein weiteres Todesopfer wurde in der Provinz Granada geborgen, wo ein Motorradfahrer beim Versuch, eine überflutete Furt zu durchqueren, von den Wassermassen fortgerissen wurde. Die andalusischen Rettungskräfte waren mit Suchaktionen im Einsatz, bei denen unter anderem drei Personen aus einem eingeschlossenen Haus gerettet werden mussten.
Angesichts der anhaltenden Gefahren rief Spaniens Ministerpräsident die Bevölkerung zur größten Vorsicht auf, während die Region weiter mit den Folgen der Sturzfluten kämpft.
Chaos und massive Schäden an der Infrastruktur
Das Unwetter hinterließ ein Bild der Verwüstung und legte Teile der Infrastruktur lahm. In der Provinz Málaga gingen am Samstag Hunderte Notrufe bei der Leitstelle ein, wobei die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken musste. Zahlreiche Gemeinden meldeten überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und Garagen sowie umgestürzte Bäume und Schilder. Der Verkehr auf wichtigen Straßen musste vorübergehend vollständig gesperrt werden.
Auch der Flugverkehr war stark beeinträchtigt: Vom Flughafen Málaga mussten zahlreiche Flüge umgeleitet werden, was für tausende Passagiere zu chaotischen Verzögerungen führte.
Entspannung der Lage und Ausblick auf das Wetter
Am Sonntag, den 28. Dezember, beruhigte sich die Wetterlage in Andalusien deutlich, und die Wetterbehörde konnte die Warnstufe schrittweise zurückstufen. Für die Silvester- und Neujahrstage sagen die Meteorologen ruhiges Wetter mit Sonnenschein und milden Temperaturen für die Costa del Sol voraus. Allerdings zieht bereits das nächste Tiefdruckgebiet heran: Ab dem 3. Januar 2026 wird für den Süden Spaniens erneut mit Regen gerechnet.
Die extremen Unwetter sind Teil einer bedenklichen Entwicklung, denn Spanien ist in den letzten Jahren zunehmend von den Folgen des Klimawandels betroffen, die sich in heftigen Hitzewellen und intensivem Starkregen manifestieren.
| Aspekt | Details & Auswirkungen |
|---|---|
| Betroffene Region | Provinz Málaga, besonders Costa del Sol, Guadalhorce-Tal, Marbella, Cártama |
| Höchste Warnstufe | Alarmstufe Rot, Handyalarm in mehreren Gemeinden |
| Niederschläge | Bis zu 150 l/m² in 12 Stunden, sintflutartige Regenfälle |
| Personenschäden | Mindestens 2 Tote in der Region, mehrere Vermisste |
| Einsätze der Rettungskräfte | Hunderte Notfalleinsätze in der Provinz Málaga |
| Infrastrukturschäden | Überflutete Straßen & Häuser, Erdrutsch, Brückenschaden, gesperrte Autobahnen |
| Flugverkehr | Chaos am Flughafen Málaga, Dutzende Umleitungen |
| Aktuelle Lage & Prognose | Entspannung, ruhiges Silvesterwetter, neuer Regen ab 3. Januar 2026 erwartet |
Bsp. Grafik: Schwere Unwetter in Süd-Spanien heute: Aktuell Malaga und Andalusien im Wintersturm Überschwemmungen (c) cc/BüniD


